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Paar brauner Lederarbeitshandschuhe mit verstärkter Handfläche und Knöchelbereich

Leather Work Gloves

Robuste Vollleder-Arbeitshandschuhe, die die Hände vor Dornen, scharfem Laub und grober Beanspruchung schützen – geeignet für alle, die allgemeine Garten- und Freischneidearbeiten erledigen.

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👍 Vorteile

  • Guter Schutz vor Einstichen und Kratzern durch Dornen und Brombeerranken
  • Atmungsaktiver als gummibeschichtete oder synthetische Handschuhe
  • Strapazierfähiges Leder hält wiederholter grober Beanspruchung stand

👎 Nachteile

  • Bei den meisten Budget-Modellen nicht nach einer bestimmten EN-388-Schnittschutzklasse zertifiziert
  • Leder wird steif, wenn es durchnässt und nicht richtig getrocknet wird
  • Weniger Fingerfertigkeit als dünne Synthetikhandschuhe bei filigranen Einstellarbeiten

Wofür sie da sind

Lederarbeitshandschuhe sind die Allzweck-Wahl für alle, die Brombeerranken entfernen, verwilderte Hecken zurückschneiden oder nach dem Einsatz der Motorsense geschnittenes Grün wegräumen. Das Leder – meist Rindsleder oder eine günstigere Spaltleder-Handfläche – widersteht Dornen, Splittern und Abrieb deutlich besser als Stoffhandschuhe und reißt beim Ziehen von Ästen oder Aufhäufen von Schnittgut nicht so leicht wie dünne synthetische Alternativen. Im Gegensatz zu gummibeschichteten Gartenhandschuhen ist Leder außerdem einigermaßen atmungsaktiv, sodass die Hände bei einem langen Einsatz im Freien nicht so schnell schwitzig werden.

Es handelt sich um allgemeine Schutzausrüstung und nicht um ein technisches Sicherheitsbauteil, daher stellt sich über die Größe hinaus keine echte Passungsfrage. Orientieren Sie sich am Handmaß, statt davon auszugehen, dass Ihre übliche Handschuhgröße bei jeder Marke gleich ausfällt, denn gerade Lederhandschuhe können anfangs klein ausfallen, bis sie ein paar Mal getragen wurden. Am wichtigsten ist ein eng anliegender, aber nicht zu enger Sitz an Fingern und Handfläche, damit Sie die Griffe der Motorsense weiterhin gut umfassen und den Gashebel bequem erreichen können.

Auswahl und Grenzen

Diese Handschuhe machen sich immer dann bezahlt, wenn Sie in der Nähe von Brombeerranken, Rosen, Ginster oder anderen dornigen Pflanzen arbeiten oder einfach geschnittenes Gestrüpp und Äste nach dem Freischneiden wegräumen. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung zur Motorsense selbst für die Arbeiten davor und danach – Fläche freiräumen, Schnittgut in Säcke füllen –, auch wenn Sie beim eigentlichen längeren Einsatz der Maschine auf einen speziellen Anti-Vibrations-Handschuh wechseln.

Man sollte sich realistisch klarmachen, was Lederhandschuhe nicht sind. Die meisten Gartenlederhandschuhe in dieser Preisklasse sind nicht unabhängig nach einer bestimmten EN-388-Schnittschutzklasse zertifiziert. Betrachten Sie sie daher als guten allgemeinen Schutz und nicht als zertifiziertes schnittfestes Produkt – wer regelmäßig mit Klingen hantiert oder in der Nähe des Schneidkopfs arbeitet, ist mit einem speziellen schnittfesten Handschuh für diese Aufgabe sicherer beraten. Leder braucht außerdem eine gewisse Grundpflege: Ist es einmal richtig durchnässt, sollte es auf natürliche Weise an der Luft trocknen (nicht auf der Heizung), damit es nicht rissig oder steif wird. Und weil Leder dicker ist als synthetische Stoffe, ist Feinarbeit – kleine Schrauben einstellen, Trimmerfaden einfädeln – etwas fummeliger als mit einem dünnen Handschuh. Manche behalten deshalb ein leichteres Paar für filigrane Aufgaben und heben die Lederhandschuhe für die groben Arbeiten auf.