Zum Inhalt springen

Makita DUR368LZ vs DUR369LZ

Gleiche LXT-Akku-Plattform und Bügelgriff, aber ein großer Unterschied im Anspruch: Die DUR368LZ ist auf geringes Gewicht für Gras ausgelegt, während die DUR369LZ Gewicht gegen nahezu benzinstarke Schnittleistung eintauscht.

Die Makita DUR368LZ und DUR369LZ teilen sich das gleiche Grundrezept — Bügelgriff, bürstenloser Motor und zwei 18V-LXT-Akkus für 36V —, aber Makita hat sie auf entgegengesetzte Prioritäten ausgelegt. Die DUR368LZ soll in der Hand praktisch verschwinden: Mit rund 3,9 kg gehört sie zu den leichtesten professionellen Akku-Motorsensen überhaupt, läuft aber ausschließlich mit einem Fadenkopf. Die DUR369LZ gibt einen Teil dieser Leichtigkeit zugunsten eines 1000-W-Motors auf, der wirklich nah an eine 30-cm³-Benzinmaschine herankommt, mit breiterem Schnitt und Messerfunktion, die die DUR368LZ schlicht nicht bietet. Die Entscheidung zwischen beiden läuft auf eine ehrliche Frage hinaus: Schneiden Sie überwiegend Gras, oder müssen Sie manchmal auch etwas Zäheres bewältigen?

Auf einen Blick

AttributMakita DUR368LZMakita DUR369LZ
GriffartBügelgriffBügelgriff
Leistung36V (2× 18V LXT), bürstenlos36V (2× 18V LXT), 1000W bürstenlos
Schnittbreite23–35 cm (nur Faden)430 mm Faden / 255 mm Messer
Gewicht~3,9 kg~5 kg (ohne Akku)
MesserfähigNeinJa
Akkus/LadegerätNicht enthalten (reines Werkzeug)Nicht enthalten (reines Werkzeug)
PositionierungLeichteste Profi-Ausführung, grasfokussiertNahezu Benzin-Leistung, gestrüpptauglich

Klare Sieger: Die DUR368LZ gewinnt bei Gewicht und Ganztagskomfort; die DUR369LZ gewinnt bei roher Leistung, Schnittbreite und Vielseitigkeit mit montiertem Messer.

Wo sich die beiden wirklich unterscheiden

Beide Maschinen laufen auf derselben LXT-Akku-Plattform mit ähnlichem Bügelgriff-Aufbau, es handelt sich also nicht um unterschiedliche Konstruktionen — sondern um unterschiedliche Zielsetzungen. Die DUR368LZ ist rein auf geringes Gewicht und schnelles Greifen ausgelegt: Ohne schweren Motor oder Messer-Hardware wiegt sie nur rund 3,9 kg, was bei einer langen Trimm-Session spürbar schonender für die Schultern ist als bei den meisten Akku-Motorsensen, ob professionell oder nicht. Alle Details finden Sie in unserem Makita DUR368LZ Test.

Die DUR369LZ ist eine andere Hausnummer. Ihr 1000-W-bürstenloser Motor liefert etwa die doppelte Leistung von Makitas Einstiegsmodellen im Akkubereich, wodurch ein Großteil der Lücke zu einer 30-ccm-Benzin-Motorsense geschlossen wird, und ergänzt das mit einem 430-mm-Fadenkopf oder einem 255-mm-Messer, je nach Bestückung. Diese zusätzliche Leistungsfähigkeit bringt mehr Gewicht mit sich — rund 5 kg ohne Akkus — und einen deutlich höheren Preis, sobald man die LXT-Akkus und das Ladegerät einrechnet, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Die vollständige Aufschlüsselung finden Sie in unserem Makita DUR369LZ Test.

Gewicht und Handhabung bei langen Einsätzen

Das ist das stärkste Argument der DUR368LZ. Schon ein Kilogramm weniger Arbeitsgewicht macht einen echten Unterschied, wenn man eine Stunde lang eine lange Grenze trimmt oder mit ausgestrecktem Arm unter einer Hecke arbeitet — die Ermüdung von Unterarmen und Schultern nimmt bei jedem handgeführten Elektrowerkzeug schnell zu. Das Mehrgewicht der DUR369LZ ist nicht dramatisch, aber spürbar, und macht sich bei langen, durchgehenden Einsätzen mehr bemerkbar als bei kurzen Arbeitsabschnitten.

Schnittleistung: nur Gras vs. messerbereit

Der größere praktische Unterschied liegt darin, was jede Maschine tatsächlich schneiden kann. Die DUR368LZ läuft ausschließlich mit einem Fadenkopf — keine Messer-Option —, was sie gut geeignet macht für Gras, Unkraut und leichten Bewuchs, aber deutlich eingeschränkt, sobald es holziger wird. Die DUR369LZ akzeptiert neben ihrem breiteren Fadenkopf auch ein Metallmesser und kann so von sauberem Grasschnitt zum Beseitigen von Brombeeren oder kleinen Holztrieben wechseln, ohne die Maschine tauschen zu müssen. Wächst auf Ihrem Grundstück ohnehin nur Gras und weiches Unkraut, ist diese zusätzliche Fähigkeit totes Gewicht, das Sie umsonst mit sich herumtragen; kommt gelegentlich Gestrüpp dazu, ist die DUR369LZ die einzige der beiden, die damit tatsächlich fertig wird.

Akkus und das LXT-Ökosystem

Keines der beiden Modelle enthält Akkus oder ein Ladegerät — beide tragen das Kürzel ‘LZ’, das sie als reine Werkzeuge kennzeichnet, und beide laufen mit zwei 18V-LXT-Akkus. Wenn Sie bereits Makita-LXT-Akkus von anderen Akku-Werkzeugen besitzen, passt jede der beiden Motorsensen ohne Mehrkosten in Ihr bestehendes System — das ist ein großer Teil des Reizes, innerhalb eines Markenökosystems zu bleiben. Starten Sie bei null, kalkulieren Sie zwei 5–6-Ah-Akkus und ein Ladegerät für das gewählte Modell ein — diese Kosten fallen bei der günstigeren DUR368LZ verhältnismäßig stärker ins Gewicht als bei der ohnehin teureren DUR369LZ.

Entscheiden Sie sich für die DUR368LZ, wenn…

  • Ihre Arbeit fast ausschließlich aus Gras, Unkraut und leichtem Bewuchs besteht, ohne etwas Holzigeres
  • Geringes Gewicht und Ganztagskomfort Ihnen wichtiger sind als rohe Schnittleistung
  • Sie die leichteste Profi-Akku-Motorsense innerhalb der LXT-Reihe suchen
  • Sie lieber nicht für eine Messerfunktion bezahlen möchten, die Sie ohnehin nie nutzen würden

Entscheiden Sie sich für die DUR369LZ, wenn…

  • Sie gelegentlich auf Gestrüpp, Brombeeren oder kleine Holztriebe treffen, die ein Fadenkopf allein nicht bewältigt
  • Sie eine Schnittleistung wollen, die nah an eine Benzinmaschine herankommt, ohne Kraftstoff und Wartung
  • Ein breiterer 430-mm-Schnittpfad für die Bearbeitung größerer Flächen wichtig ist
  • Sie mit rund einem Kilogramm mehr Gewicht für diese zusätzliche Leistungsfähigkeit einverstanden sind

Welche sollten Sie kaufen?

Wenn Ihr Grundstück wirklich nur Gras, Unkraut und gelegentlich leichten Bewuchs aufweist, ist die DUR368LZ die klügere Wahl — sie ist spürbar leichter, angenehm für eine ganze Arbeitssession, und es gibt keinen Grund, für eine Messerfunktion zu zahlen, die Sie nie montieren werden. Steigen Sie auf die DUR369LZ um, sobald Ihre Arbeit regelmäßig etwas Zäheres umfasst: Brombeeren, kleine Holztriebe oder größere Flächen, bei denen ein breiterer Schnitt echte Zeit spart. Für welche Sie sich auch entscheiden — denken Sie daran, dass beide reine ‘Z’-Werkzeuge sind, also beziehen Sie Ihren vorhandenen LXT-Akku-Bestand oder die Kosten für zwei Akkus und ein Ladegerät in Ihre endgültige Entscheidung mit ein.

Häufige Fragen

Was ist der tatsächliche Unterschied zwischen der Makita DUR368LZ und der DUR369LZ?

Beide sind reine Bügelgriff-Akku-Motorsensen mit 36V (zwei 18V-LXT-Akkus), aber die DUR369LZ hat einen 1000-W-Motor mit etwa doppelter Leistung, eine Schnittbreite von 430 mm mit Faden bzw. 255 mm mit Messer sowie rund ein Kilogramm mehr Gewicht. Die DUR368LZ setzt dagegen auf geringes Gewicht und läuft nur mit einem leichteren 23–35 cm Fadenkopf, ohne Messer-Option.

Lohnt sich der Aufpreis der Makita DUR369LZ gegenüber der DUR368LZ?

Wenn Sie es mit Gestrüpp, Brombeeren oder kleinen Holztrieben zu tun haben und eine Messerfunktion benötigen, dann ja — die Leistung und Schnittbreite der DUR369LZ rechtfertigen den höheren Preis und das höhere Gewicht. Für Gras und leichten Bewuchs, wo ohnehin nur ein Fadenkopf zum Einsatz kommt, erledigt die DUR368LZ die Arbeit günstiger und mit weniger Armermüdung.

Werden bei der DUR368LZ oder der DUR369LZ Akkus mitgeliefert?

Nein. Beide tragen das Kürzel 'Z', das heißt, sie werden als reine Werkzeuge ohne Akkus oder Ladegerät verkauft. Beide laufen mit zwei 18V-LXT-Akkus, planen Sie diese Kosten also unabhängig davon ein, für welches Modell Sie sich entscheiden.

🔎 Das Tool, das wir empfehlen

Dein Modell gefunden? Kaufe es zum richtigen Preis.

UniverTrack verfolgt den echten Preis deiner Motorsense bei mehreren Händlern, erkennt falsche Rabatte und warnt dich, wenn es wirklich der richtige Moment zum Kaufen ist — mit einem KI-Assistenten, der dich dabei begleitet.

📉 Echte Preishistorie🔔 Kaufalarme🤖 KI-Kaufassistent
14 Tage kostenlos testen →
Keine Verpflichtung · Mit einem Klick kündbar · 5 Sprachen